Titelbild Remo Guntli Vaduz

Schimmel

Schimmel im Haus erschreckt jeden... Schimmel ist gesundheitsgefährdend, das ist weitherum bekannt. Es sieht zudem unschön und schlecht aus und ist für allerlei Ungemach verantwortlich... Schimmelsporen sind überall, im Hausstaub, in Blumenerde, in der Luft, sogar auf der menschlichen Haut. Das ist alles soweit kein Problem, normalerweise. Ärgerlich bis gefährlich wird es, wenn zwei Dinge zusammenkommen: dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit und organisches Material. Schimmelpilze lieben Kleister, Papier, Tapeten, Gipskartonplatten, Dämmstoffe, Kunststoffe, Leder, Silikon, Kunstharzmörtel oder Dispersionsfarben. Auch Schmutz oder Fettrück-stände sind bevorzugte Ansiedlungsflächen.
 
Wieviele verschiedene Schimmelsporen es gibt, ist uninteressant. Wichtig ist zu Wissen, was kann getan werden...

Wichtig: Vorgängiges abklären, bzw. abklären lassen. Was, woher, warum. Sind Kondensationsflächen schuld, falsche Farben, ein Wasserschaden...

Nachfolgend ganz grob ein paar Fallbeispiele, und nur auszugsweise Möglichkeiten zur Behebung. Haben Sie ein konkretes Problem oder Fragen, kontaktieren Sie uns. Zum Kontaktformular
 
Klassisches Schimmelbild hinter einem Kleiderschrank. Typischerweise werden Schränke an Aussenwänden platziert. Leider sind diese jedoch thermisch oftmals sehr ungünstig oder altersbedingt schlechter isoliert. Das heisst, hinter dem Kleiderschrank kann keine Luft-zirkulation aufkommen und dazu wird diese Wandfläche nun noch durch den davor stehenden Kleiderschrank "abgeschirmt". D.h. die Wandoberlfäche kühlt weiter ab und wird über mehrere Monate im Jahr unterhalb der Taupunktschwelle sein. Die Folge davon ist ein steter leichter Feuchtigkeitsfilm aus Kondensationsnässe.
 
Dazu passenderweise noch eine Dispersionsfarbe oder Tabete, und der Schimmel hat sein perfektes Klima.
   
Ebenfalls typische Schimmelbildung in einem Schlafzimmer, unter einer Terrasse. Am Rand gut erkennbar die einbetonierten Isolationsstreifen, wodurch die Oberflächentemperatur am Rande höher ist - und keine Kondensation entstehen konnte. Dort wo Feuchtigkeit und Nahrung vorhanden ist, entsteht Schimmelbildung.
   
Unterseite des selben Schlafzimmers... Hier drüber war ein Vorhang, der das alles schön verdeckt hatte. Die mieter litten bereits unter Astma und verschiedensten Krankheitsformen.
 
Schimmel braucht zur Entstehung nebst einem Nährboden auch Feuchtigkeit. Hier kann von Feuchtigkeit über das Mauerwerk oder aus einem Wasserschaden abgesehen werden, da es aufgrund falscher Lüftungsverhalten zu einer Auskühlung der Wandscheibe kam.
D.h. die Feuchtigkeit stammt aus Kondensationsnässe. Das Paar schlief hier bei meist
schwach gekipptem Fenster. Ein ausgewachsener Mann durchschnittlicher Grösse verdunstet pro Nacht nahezu 1 Liter Feuchtigkeit durch Atmung usw... das sollte zu entsprechendem Nachdenken und Verhalten, bzw. geeigneten Vorsichtsmassnahmen führen...
   
Ebenfalls ein typisches Bild eines feuchten Kellers, der zusätzlich mit Dispersionsfarben gestrichen wurde. Einerseits nützen selbst die besten Kalkfarben hier nichts, bevor nicht eine entsprechende Mauertrockenlegung erfolgt.
 
So legt man heute Wände trocken !
   
Typische Vorgehensweise bei Schimmel ist, das überstreichen mit fungizierten Farben, oder allenfalls das vorgängige Absprühen mit klassischen Schimmelsprays. Diese sind stark chemisch versetzt und nebst so manchem anderen "Gift" chlorhaltig.
Also alles in allem recht ungesund. Sind Sie an einer natürlichen Lösung, die ebenso hilfreich und dazu gänzlich ohne Fungizide oder Chloride ausgestattet ist, dann lesen Sie weiter...
 
Früher war es üblich, die Wände zu "kalken". Kalk ist im alten Sinne eine Desinfektion und erzeugt einen PH-Werte von 8-12, also ein Klima, das für Schimmelsporen kein lebens-fähiges Umfeld darstellt. Seit längerem sind die Kalkprodukte durch die Chemie verdrängt worden. Leider... Einerseits weil die alten Kalkprodukte nicht wischfest und problematisch in der Verarbeitung waren, doch das ist längst vorbei...
 
Anfänglich lässt sich Schimmel noch leicht mit Alkohol, zbsp. (klassischer Brennspiritus) bekämpfen, im fortgeschrittenen Stadion braucht es stärkere Produkte, wie zum Beispiel
den neue Schimmelspray "SchimmelEx". Hochwertiger Alkohol und reiner Alpenkalk lassen dem Schimmel keine Chance. Der Alkohol dringt bis zu 30 mm in den Untergrund ein, die Kalkpartikel setzen sich an den Porenflanken fest und karbonatisieren dort. Ein Untergrund mit einem PH-Wert ausserhalb des Lebensbereiches der Schimmelsporen wird erzeugt, das ist für lange Zeit das Ende für Pilze...
 
Sind Sie an solchen Infos und Produkten interessiert, dann können Sie diese bei uns beziehen bzw. bestellen. Kontaktieren Sie uns dazu mit beiliegendem Kontaktformular. Danke
 
Gut dokumentierte Informationen über Kalk und Kalkfarben finden Sie hier.