Titelbild Remo Guntli Vaduz

Fliessendes Wasser

Eingedrungenes Wasser, meist in Kellerräumen - unter Terrain. Dieser Fall kommt oft in alten Gebäuden vor, deren äussere Grundwasserabdichtung z.Bsp. auf einem bituminösen Anstrich basierte, der mit der Zeit zerstört wird oder duch mech. Einflüsse auch örtlich beschädigt sein kann.
 
Bei neueren Bauwerken kann eine verstopfte Sickerleitung zu einem Staudruck führen, an Hanglagen kann ein Wasserstrom um die Bauteile strömen oder Gebäude im Grundwasser können diese Schadensform aufweisen.
 
Fliessendes Wasser zeigt sich in Pfützenbildung oder gar stehendem Wasser. Meist dringt das Wasser z.Bsp. bei Betonwänden durch sogenannte Kiesnester. (Schwächung des Verbundes durch ev. mangelnde Vibration o.ä.)
 
Meist ist von Aussen ohne grösste Aufwendungen nicht mehr an diese Mauer zu gelangen. Aushubarbeiten, ev. ganze Vorplätze entfernen und wieder herstellen sind enorme Kostenpunkte.
 

Sanierungsmöglichkeiten:

Eine Sanierung solcher Fälle ist in etlichen Möglichkeiten auführbar. Falls irgendwie vertretbar und vonaussen möglich, sollte die Variante einer Aussenbeschichtung in Betracht gezogen werden. Damit wird überhaupt das Eindringen des Wassers in den Baukörper vermieden.

Ist das nicht machbar, kann mittels sperrenden Beschichtungen oder div. Injektionsverfahren eine Ver-dichtung dieser Stellen z.Bsp. mit div. PUR-Harzen o.ä. erreicht werden.

Ein druckloses Auffüllen der Hohlstellen ist nur dann möglich, wenn bei schwankendem Grundwasserspiegel in einem Moment des GW-Tiefpunktes die Mauer trocken liegt und damit das "Füllmaterial" vom Mauerwerk auf-genommen wird.

Ein normals Injektionsverfahren arbeitet mit Druck. (die kleine Maschiene ermöglicht bis ca. 600 Bar).Bei stark wasserführenden Stellen wird mit einem sogenannten Wasserstopper, ein PUR-Harz der in Verbindung mit Wasser auf sein 30-faches Volumen aufquillt, der Strom unterbrochen und anschliessend mit einem sehr dünn-flüssigen Harz die feinsten Poren u. Kapillaren verschlossen. Hiermit wird aber nur dieser Bereich verdichtet. Wasser hat die unangenehme Eigenschaft, sich immer den Weg des geringsten Wiederstandes zu suchen. D.h. dass durchaus in danebenliegenden Bereichen die vorher trocken waren, nun das Grundwasser seinen Weg in's Gebäudeinnere findet.

Näheres hierzu finden Sie auf unseer Site in der Rubrik -  Injektionen.

Neuer Liftschacht. Hier war die Arbeitsfuge nicht dicht, diese Stelle war ebenfalls mehrere Meter unter Terrain und von Aussen nicht mehr zugänglich. Das konnten wir relativ leicht und schnell mit einem einmaligen Injetkionseinsatz verschliessen. Näheres finden Sie auf unserer Site - Rubrik Injektionen.