Titelbild Remo Guntli Vaduz
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Injektionen

Injektionsabdichtungen sind Sanierungsarbeiten.
Häufig werden Injektionen benötigt, wenn im Keller, an Decken in Garagen etc. Wasser eindringt und von Aussen nicht mehr abgedichtet werden kann.
 
Ein Anwendungsbeispiel an einem Liftschacht.
In die Wand werden um den wasserführenden Riss Löcher gebohrt, sogenannte Packer mit Gummidichtung eingeschraubt. Mittels Injektionspumpe (bis zu 450 Bar Druck) werden spezielle Materialien eingepresst. Damit wird das Wasser verdrängt und die Risse oder durchgehenden Kapillarporen kraftbündig verschlossen.
Ein Beispiel dieser Injektionsmaterialien: PUR Schaum, treibend, d.h. die Volumenvergrösserung bei Kontakt mit Wasser um das 30 fache verschliesst auch grosse Öffnungen unter Wasserdruck. PUR-Harz verschliesst die Poren danach kraftbündig. Diese Materialien sind absolut Lösungsmittelfrei und für das Grundwasser unbedenklich.
 
Ein weiteres Beispiel, eindringendes Grundwasser in einem Keller, ca. 1 m unter Grundwasser. Dieser Bau aus den späten 60'ern weist typische Betonschwachstellen auf, die besonders im Bereich der Boden-Wandanschlüsse Auswirkungen haben.
 
Erster Arbeitsgang, hier wurde der Problemübergang abgedichtet. Links ist eine Innemauer, die Wasser vom Nebenraum einsickern lässt.
 
Vorteil dieser Sanierungsmethode ist, dass z.Bsp. auf der Grundwasser Innenseite ein "Leck" abge- dichtet werden kann, ohne aufwendigere Grab- arbeiten an der Gebäudeaussenseite. Möglicher Nachteil, Injektionen sind nicht überwachbar, d.h. es ist nicht ersichtlich wohin das Material gepresst wird und manchmal wird ein zweiter Arbeitsgang nötig, weil das Wasser einen Weg daneben findet.
 

Nachdem die Stelle abgedichtet ist, werden die Schraubpacker entfernt, die Löcher mit z.Bsp. Rep. Mörtel verschlossen und die Wand wieder hergestellt. Sei das mit Verputz, Farbe oder sonstigem.

Weitere Schwachstellen, Kellerräume im Grundwasser: Bindelöcher, Flickstellen von Distanzhalter, Bindern etc. können ebenfalls günstiger mit Injektionen abgedichtet werden... Diese werden demnächst bearbeitet.

Kiesnest und Binder unter dem PE-Rohr, ebenfalls typische Schwachstellen, die mit Injektionen günstig abgedichtet werden können.