Titelbild Remo Guntli Vaduz

Regenwasser

Grundsatz: Oberflächenwasser sollte nie an- oder auf einem Gebäudeteil liegen bleiben können. Alle früher verwendeten Abdichtungsverfahren, meist auf bituminöser Basis oder in Form von verschweissten und lose aufgelegten Folien, werden mit den Jahre brüchig oder spröde. Die Folgen solcher Abdichtungen sind Wasserschäden, die örtlich nicht eingegrenzt werden können, denn bit. Bahnen sowie lose verlegte Abdichtungsfolien sind sog. unterläufig. Beispiel: Flachdach-Terrasse, an der hintersten Ecke ist im darunter liegenden Raum ein Fleck an der Decke erkennbar. Der effektive Schaden, bzw. das Loch in der Abdichtung kann an einer ganz anderen Stelle der Terrasse sein.
 
Beispiel eines Balkons, hier die Untersicht. Gut erkennbar die Farbabplatzungen an der Decke, das verschmutzte Wassergerinnsel an der Wand.
Der selbe Balkon - von oben. Gut erkennbar, hier kann Wasser liegen bleiben, der Plattenbelag ist an manchen Stellen gebrochen, auch die Zementfugen eines Plattenbelages lassen Wasser durch - das auch, wenn diese im Gegenteil zu hier, noch ganz wären.

Die Sanierung dieses Balkones können Sie in der Rubrik Beschichtungen finden

Sanierungsvorschlag: Den ganzen Aufbau, Platten, Kleberrückstände und ev. alte Abdichtung entfernen, Neuaufbau einer kompletten Abdichtung - inkl. Ausbildung der Trennfugen.

Näheres finden Sie hier Beschichtungen.